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Energetische Sanierung in Bayern: Welche Landesförderung Eigentümer 2026 kennen sollten

BayernLabo, Zinsverbilligungsprogramm und kommunale Extras – so holen Bayerns Hausbesitzer das Optimum aus Bundes- und Landesförderung heraus

München,
Lesezeit Icon ca. 19 Min. Lesezeit
Jonas Pischner
Von
Energieeffizienz-Experte (dena)
Jonas Pischner ist leitender Energieberater bei der EE-Experten GmbH und Autor des Fachbuchs „Energieberatung für Zuhause". Mit über 13.000 beratenen Projekten (Stand 2026) zählt er zu den gefragtesten unabhängigen Energieberatern Deutschlands. Seine Fachbeiträge behandeln energetische Sanierungsplanung, Fördermittelstrategie sowie die Bewertung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand. Er ist aktives Mitglied relevanter Beraternetzwerke und operativ in Projekten tätig.

Bayern gilt als eines der attraktivsten Bundesländer für die Förderung energetischer Sanierungen – und das nicht nur wegen seiner vielfältigen Naturräume. Mit der BayernLabo bietet der Freistaat ein Landesförderinstitut, das Bundesprogramme von KfW und BAFA gezielt ergänzt: durch zinsverbilligte Darlehen, einen Kinderzuschuss und ein spezielles Modernisierungsprogramm für Wohnungseigentümergemeinschaften.

Wer die richtigen Programme kennt und klug kombiniert, kann in Bayern eine der höchsten Förderquoten in ganz Deutschland erreichen. Dieser Artikel zeigt, wie das gelingt.

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Energetisch saniertes Einfamilienhaus in Bayern mit Wärmedämmung und Solarpaneelen mit Flagge vor Alpenkulisse
Sanieren im Freistaat: Wer in Bayern die richtigen Förderhebel kennt, kann mehrere Tausend Euro zusätzlich gegenüber der reinen Bundesförderung herausholen.

Die Landesprogramme im Überblick: BayernLabo und LfA

Zentrales Förderinstrument des Freistaats Bayern für private Eigentümer ist die BayernLabo, die Bayerische Landesbodenkreditanstalt. Sie operiert im Auftrag des Freistaats und bietet mehrere Programme an, die sich je nach Eigentümerstruktur und Vorhaben unterscheiden.

Bayern saniert – und der Freistaat zahlt mit

Energetische Sanierung ist in Bayern Landesthema. Der Freistaat setzt auf ein mehrschichtiges Fördersystem: Die bundesweiten Programme von KfW und BAFA bilden die Basis. Dazu kommen speziell bayerische Instrumente, die über die Bayerische Landesbodenkreditanstalt (BayernLabo) und die LfA Förderbank Bayern abgewickelt werden. Hinzu treten in vielen Kommunen und Landkreisen eigene lokale Programme – von Stadtwerken, die Prämien für den Heizungstausch ausloben, bis hin zu gemeindeeigenen Zuschüssen für Dämmmaßnahmen.

Das Ergebnis: Wer alle Ebenen kennt und die Programme korrekt kombiniert, kann bei einer Vollsanierung in Bayern theoretisch einen deutlich höheren Förderanteil erzielen als im bundesweiten Durchschnitt. Die Voraussetzung ist allerdings Vorbereitung – und das Wissen, welches Programm für welchen Fall zuständig ist.

Bayerns Förderprogramme für energetische Sanierung auf einen Blick

ProgrammFörderstelleFörderartZielgruppeAntrag bei
BayernLabo Zinsverbilligungsprogramm (Eigenwohnraum)BayernLaboZinsverbilligtes Darlehen (bis -2 % gegenüber Marktzins)Eigentümer / Familien (Einkommensgrenzen)Landkreis / kreisfreie Stadt
WEG-ModernisierungsprogrammBayernLaboZinsverbilligtes Verbandsdarlehen (bis 85 % förderfähiger Kosten)Wohnungseigentümergemeinschaften (ab 3 WE)BayernLabo direkt (über WEG-Verwalter)
Bayerisches Modernisierungsprogramm (BayModR)BayernLaboZinsgünstiges Darlehen + Zuschuss bis 300 €/m²Eigentümer von Mietwohnungen / MFHBezirksregierung (München, Nürnberg, Augsburg: Stadtverwaltung)
Energiekredit GebäudeLfA Förderbank BayernZinsverbilligtes Darlehen (bis 10 Mio. €)Unternehmen, Freiberufler, GewerbebetriebeÜber Hausbank an LfA
Städtebauförderung: Klima wandel(t) InnenstadtBayerisches Staatsministerium (StMWi)Zuschuss 80–90 % förderfähiger AusgabenKommunen in ErneuerungsgebietenBezirksregierung

Quellen: BayernLabo, LfA Förderbank Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (Stand: März 2026). Angaben ohne Gewähr.

Zinsverbilligungsprogramm für Eigenheime

Das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm (auch: Bayern-Darlehen) richtet sich an Privatpersonen und Familien, die in Bayern selbst genutzten Wohnraum bauen, kaufen oder sanieren möchten. Dabei verbilligt der Freistaat den Marktzins um bis zu 2,0 Prozentpunkte beim Erwerb bestehender Immobilien und 1,5 Prozentpunkte beim Neubau. Bei einer Darlehenssumme von 150.000 Euro über 10 Jahre lässt sich so eine erhebliche Zinsersparnis erzielen – die BayernLabo nennt als Richtwert rund 30.000 Euro.

Das Programm ist einkommensabhängig: Eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern darf bis zu 56.500 Euro Jahreseinkommen haben, was einem Bruttoeinkommen von rund 81.000 Euro entspricht. Sänderlich attraktiv ist der Kinderzuschuss von 5.000 Euro pro Kind, der einmalig gewährt wird – auch für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft. Anträge werden bei den Landkreisen und den kreisfreien Städten eingereicht.

WEG-Modernisierungsprogramm: Bayern-Spezialität für Eigentümergemeinschaften

Das WEG-Modernisierungsprogramm der BayernLabo ist eine bayerische Besonderheit, die es so in anderen Bundesländern nicht gibt: Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) erhalten ein zinsverbilligtes Verbandsdarlehen ohne dinglich Sicherung und ohne Bonitätsprüfung der einzelnen Eigentümer – der WEG-Verwalter stellt den Antrag direkt bei der BayernLabo. Förderfähig sind Modernisierungen, Instandsetzungen und energetische Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum.

Bis zu 85 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten können über dieses Programm finanziert werden. Der besondere Vorteil: Wird gleichzeitig eine BEG-Förderung (z. B. über BAFA) beantragt, verbilligt die BayernLabo das Darlehen nochmals zusätzlich. Zudem kann der BEG-Zuschuss als Sondertilgung in voller Höhe geleistet werden, was die monatliche Annuität weiter senkt. Voraussetzung: Das Gebäude muss mindestens 15 Jahre alt sein und mindestens drei Wohneinheiten umfassen; die förderfähigen Kosten müssen mindestens 5.000 Euro pro Wohnung betragen.

Bayerisches Modernisierungsprogramm (BayModR): Für Mietwohnungen und Mehrfamilienhäuser

Wer Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern energetisch saniert, kann das Bayerische Modernisierungsprogramm (BayModR) nutzen. Die BayernLabo gewährt hier zinsgünstige Kapitalmarktdarlehen, ergänzt um einen Zuschuss von bis zu 300 Euro je Quadratmeter Wohnfläche (Basis). Für besonders nachhaltige Vorhaben kommt ein Nachhaltigkeitszuschuss von bis zu 200 Euro je Quadratmeter hinzu. Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie Pflegeeinrichtungen. Die förderfähigen Kosten können bis zu 60 Prozent – in Ausnahmefällen bis zu 75 Prozent – vergleichbarer Neubaukosten betragen. Antragüber die zuständige Bezirksregierung; in München, Nürnberg und Augsburg direkt über die jeweilige Stadtverwaltung.

💡 Tipp: BayModR und BEG optimal kombinieren

Das Bayerische Modernisierungsprogramm ist explizit für die Kombination mit den Bundesförderprogrammen BEG WG und BEG EM konzipiert. Wer zunächst einen BAFA-Zuschuss beantragt und parallel das BayModR-Darlehen bei der Bezirksregierung stellt, kann beide Vorteile gleichzeitig nutzen: Den Zuschuss des Bundes UND das zinsverbilligte Landesdarlehen mit zusätzlichem Flächenzuschuss.

Bund + Land kombinieren: So geht’s in Bayern

Die stärkste Förderung entsteht in Bayern immer dann, wenn Bundes- und Landesprogramme sinnvoll verknüpft werden. Dabei gelten einige Grundregeln: KfW-Zuschüsse und BAFA-Zuschüsse sind grundsätzlich nicht mit der steuerlichen Absetzbarkeit nach § 35c EStG kombinierbar – wohl aber mit den Landesprogrammen der BayernLabo, sofern die jeweiligen Kumulierungsregeln eingehalten werden. Konkret: Ein zinsverbilligtes BayernLabo-Darlehen kann in der Regel als Ergänzungskredit für den nicht durch Bundesmittel gedeckten Anteil der Sanierungskosten eingesetzt werden.

Kombinationsmöglichkeiten im Überblick

MaßnahmeBAFA / KfW (Bund)Bayern (Land)Kombination möglich?Max. Fördersatz (Richtwert)
Heizungstausch (Wärmepumpe)KfW 458 (30–70 %)Kommunale Stadtwerke-Prämie möglichJa (je nach Programm)bis 70 % + kommunaler Bonus
Dämmung GebäudehülleBAFA BEG EM (15–20 % + 5 % iSFP)BayernLabo Zinsverbilligung als ErgänzungskreditJabis 25 % Zuschuss + Zinsbonus
Komplettsanierung EffizienzhausKfW 261 (Kredit + Tilgungszuschuss bis 45 %)BayernLabo Zinsverbilligung auf EigenanteilJabis 45 % Tilgungszuschuss + Zinsersparnis
WEG-Sanierung (Gemeinschaftseigentum)BAFA BEG EM oder KfW 261BayernLabo WEG-Programm (Verbandsdarlehen)Ja (optimal kombinierbar)BEG-Zuschuss + Sondertilgung möglich
Energieberatung / iSFPBAFA EBW (50 % Honorar)Keine gesonderte LandesförderungEntfällt50 % (BAFA)

Hinweis: Angaben sind Richtwerte. Die tatsächliche Kombinierbarkeit ist im Einzelfall zu prüfen. Eine Energieberatung klärt, welche Kombination für Ihr Vorhaben optimal ist.

Rechenbeispiel: Heizungstausch in Bayern

Ein Beispiel verdeutlicht, wie viel Eigentümer in Bayern herausholen können. Ein Einfamilienhaus aus den 1980er-Jahren ersetzt eine ölgefeuerte Heizung durch eine Luftwärmepumpe. Die Gesamtkosten betragen 25.000 Euro (Gerät, Installation, Hydraulikabgleich).

Beispielrechnung: Förderung Heizungstausch (Wärmepumpe)

FörderpositionBetrag (Richtwert)
KfW 458 Grundförderung (30 %)7.500 €
KfW 458 Klimageschwindigkeitsbonus (20 %)5.000 €
Kommunale Stadtwerke-Prämie (Beispiel: pauschal)1.000 €
Gesamt-Förderung (ohne Sozialbonus)13.500 € (≈54 %)
Eigenanteil nach Förderung11.500 €
Zusätzlich möglichBayernLabo-Darlehen für Eigenanteil (Zinsvorteil je nach Programm)

Wichtig: Der Sozialbonus (30 % zusätzlich) greift für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 € und wäre addierbar. Die Werte sind Beispielrechnungen; die tatsächliche Förderhöhe hängt von der konkreten Situation ab.

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Tipps & Fallstricke für Eigentümer in Bayern

Tipp 1: Kommunale Programme nicht vergessen

In Bayern fördern viele Städte und Gemeinden zusätzlich zur Landes- und Bundesförderung. Stadtwerke-Prämien für den Heizungstausch, gemeindeeigene Zuschüsse für Dämmmaßnahmen oder lokale Förderprogramme für Photovoltaik sind keine Seltenheit. Vor dem Projektstart lohnt immer ein Anruf bei der Gemeindeverwaltung oder dem lokalen Energieversorger.

Tipp 2: Antrag immer vor Auftragserteilung stellen

Dies gilt für alle Förderprogramme ausnahmslos: Der Antrag muss vor dem ersten Aufträg an Handwerker oder Fachbetriebe gestellt werden. Wer erst baut und dann den Antrag einreicht, verliert den Anspruch. Für BayernLabo-Programme gilt zusätzlich: Der Antrag muss vor Baubeginn bei der zuständigen Stelle eingereicht und genehmigt sein.

Tipp 3: Energieberater einbinden – auch wenn er nicht Pflicht ist

Für BAFA-Einzelmaßnahmen ist ein Energieeffizienz-Experte (EEE) gesetzlich vorgeschrieben. Für das BayernLabo-Zinsverbilligungsprogramm und manche kommunalen Programme hingegen nicht. Dennoch empfiehlt sich die Einbindung eines qualifizierten Energieberaters in jedem Fall: Er erstellt den iSFP, der den BAFA-Zuschuss um 5 Prozent erhöht und die Förderkostenbasis verdoppelt. Die Energieberatungskosten selbst sind über das BAFA-Programm EBW mit 50 Prozent bezuschusst.

Tipp 4: WEG-Beschluss rechtzeitig fassen

Für Wohnungseigentümergemeinschaften, die das WEG-Modernisierungsprogramm der BayernLabo nutzen möchten, ist ein gültiger WEG-Beschluss Grundvoraussetzung. Der Verwalter benötigt eine klare Beauftragung durch die Gemeinschaft, bevor er den Antrag stellen kann. Planen Sie ausreichend Vorlaufzeit ein – Eigentümerversammlungen und Antragsprozesse dauern.

Fallstrick: Energieeffizienzklasse prüfen

Das BayernLabo-Zinsverbilligungsprogramm für Eigenwohnraum ist seit Oktober 2025 an eine Einkommensobergrenze sowie an bestimmte energetische Mindeststandards geknüpft. Wer ein Gebäude der Klassen F, G oder H saniert und dabei mindestens auf Effizienzhaus 85 EE kommt, profitiert besonders. Eine vorherige Energieberatung ist hier doppelt wertvoll: Sie klärt die aktuelle Klasse und zeigt den optimalen Sanierungsweg.

⚠ Achtung: Programmstand prüfen

Die Förderlandschaft ändert sich regelmäßig. Das Bayerische Modernisierungsprogramm (BayModR) war ursprünglich bis 31. Dezember 2025 befristet. Informieren Sie sich vor Antragstellung direkt bei der BayernLabo (bayernlabo.de) oder beim zuständigen Landratsamt, ob das Programm verlängert oder angepasst wurde. Gleiches gilt für den LfA-Energiekredit Gebäude.

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Anlaufstellen für Eigentümer in Bayern

Häufig gestellte Fragen

Ja – in der Regel ist eine Kombination möglich. Das BayernLabo-Darlehen wird typischerweise als Ergänzungskredit für den Eigenanteil eingesetzt, der nach Abzug der KfW- und BAFA-Förderung verbleibt. Wichtig: Die Kumulierungsregeln der einzelnen Programme sind im Einzelfall zu prüfen – idealerweise mit einem Energieberater oder Förderberater.

Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs), bei denen das Gebäude mindestens 15 Jahre alt ist und mindestens drei Wohneinheiten umfasst. Der Antrag wird vom WEG-Verwalter im Namen der Gemeinschaft gestellt. Einzeleigentümer in einem Einfamilienhaus können dieses Programm nicht nutzen.

Ja – viele Kommunen, Landkreise und Stadtwerke bieten eigene Zuschussprogramme an. Besonders verbreitet sind Prämien beim Heizungstausch und Zuschüsse für Dämmmaßnahmen. Da diese Programme äußerst unterschiedlich und lokaler Natur sind, empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei der Gemeindeverwaltung oder dem lokalen Energieversorger vor Beginn jeder Sanierungsmaßnahme.

Für BAFA-Einzelmaßnahmen und den KfW 261 ist ein zugelassener Energieeffizienz-Experte (EEE) Pflicht. Für das BayernLabo-Zinsverbilligungsprogramm und das WEG-Modernisierungsprogramm ist er formal nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen: Nur mit iSFP erhalten Sie den 5-Prozent-Bonus bei BAFA und die doppelte Förderkostenbasis. EE-Experten in Ihrer Region finden Sie über die Postleitzahlsuche auf EE-Experten.com.

Fazit

Bayern zählt zu den Förderstärksten unter den deutschen Bundesländern, wenn es um energetische Sanierung geht. Das Zusammenspiel aus BayernLabo-Programmen, kommunalen Extras und der bundesweiten Basis durch KfW und BAFA ermöglicht in günstigen Konstellationen eine Förderquote, die über dem deutschen Durchschnitt liegt. Entscheidend ist dabei die richtige Vorbereitung: Energieberatung zuerst, Antrag vor Auftragserteilung, Programme sorgfältig kombinieren.

Tipp: Nutzen Sie den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) als strategisches Planungsinstrument. Er zeigt nicht nur die optimale Sanierungsreihenfolge für Ihr Haus, sondern sichert Ihnen auch den BAFA-iSFP-Bonus und erhöht die Förderkostenbasis auf bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit.

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