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Welches Heizsystem passt zu Ihrem Haus?

Energie-Experten-Wissen in kurzen Videos.

Welches Heizsystem passt zu Ihrem Haus?

Bevor Sie über eine neue Heizung – etwa eine Wärmepumpe oder moderne Gas-Brennwerttechnik – nachdenken, sollten Sie einen entscheidenden Aspekt nicht außer Acht lassen...

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Förderung für Wärmepumpen 2026: Überblick, Höhe, Voraussetzungen & Förderrechner

Die staatliche Förderung für Wärmepumpen ist 2025 so attraktiv wie nie zuvor. Egal ob für selbstgenutzte oder vermietete Immobilien – der Umstieg auf eine moderne, klimafreundliche Heizung wird großzügig unterstützt. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Höhe der Förderung, zu den Voraussetzungen, zur Antragstellung und zur Nutzung des Förderrechners für den Heizungstausch.

1. Überblick: Wärmepumpenförderung 2026

Die Förderung für Wärmepumpen ist Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und wird über die KfW abgewickelt. Ziel ist es, den Austausch alter Heizungen durch effiziente und umweltfreundliche Wärmepumpen zu beschleunigen.

Wichtige Eckdaten:

  • Förderprogramm: KfW-Programm 458 „Heizungsförderung für Privatpersonen“
  • Förderfähige Kosten:
  • 1. Wohneinheit: bis zu 30.000 Euro
    2.-6. Wohneinheit: jeweils zusätzlich 15.000 Euro
    Ab der 7. Wohneinheit: jeweils zusätzlich 8.000 Euro
  • Maximaler Fördersatz: Bis zu 70 % (bei Kombination aller Boni und für selbstnutzende Eigentümer mit geringem Einkommen)

2. Höhe der Förderung: Wer bekommt wie viel?

Die Förderung für Wärmepumpen 2026 setzt sich aus mehreren Bausteinen und Boni zusammen, die sich je nach individueller Situation kombinieren lassen. Die Basisförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten und steht grundsätzlich allen Antragstellern offen, unabhängig davon, ob es sich um selbstnutzende Eigentümer, Vermieter oder Unternehmen handelt.

Zusätzlich kann ein Effizienz-Bonus von 5 % gewährt werden, wenn die Wärmepumpe entweder ein natürliches Kältemittel nutzt oder Umweltwärme – wie Erd- oder Wasserwärme – erschließt.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Klimageschwindigkeits-Bonus in Höhe von 20 %. Dieser Bonus ist für Eigentümer verfügbar, die eine alte fossile Heizung (Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder Gasheizung, die älter als 20 Jahre ist) bis Ende 2028 gegen eine Wärmepumpe austauschen. Allerdings ist dieser Bonus ausschließlich für selbstnutzende Eigentümer vorgesehen.

Für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von unter 40.000 Euro gibt es zusätzlich einen Einkommens-Bonus von 30 %. Auch dieser Bonus ist nur für selbstnutzende Eigentümer zugänglich.

Werden alle Boni kombiniert, kann die maximale Förderung bis zu 70 % der förderfähigen Kosten betragen – dies gilt jedoch ausschließlich für selbstnutzende Eigentümer, die alle Voraussetzungen für die Boni erfüllen.

Für Vermieter und Unternehmen gelten Einschränkungen: Sie erhalten maximal 35 % Förderung (Basis + Effizienz-Bonus).

3. Voraussetzungen für die Förderung

  • Antragstellung vor Maßnahmenbeginn: Der Förderantrag muss vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags gestellt werden.
  • Fachgerechte Installation: Die Wärmepumpe muss von einem Fachbetrieb eingebaut werden.
  • Technische Anforderungen: Die Wärmepumpe muss bestimmte Effizienzvorgaben erfüllen (z. B. Jahresarbeitszahl, Einsatz natürlicher Kältemittel für den Effizienz-Bonus).
  • Eigentumsverhältnisse: Förderung gibt es für selbstgenutzte und vermietete Immobilien, aber auch für Wohnungseigentümergemeinschaften und Unternehmen.

4. Förderrechner für den Heizungstausch: So funktioniert’s

Mit dem Förderrechner für den Heizungstausch (z. B. auf den Seiten der KfW oder des BMWK) können Sie Ihre individuelle Förderung schnell und unkompliziert berechnen. Sie geben einfach ein:

  • Art der Immobilie (Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Wohnung)
  • Anzahl der Wohneinheiten
  • Geplante Heizungsart (z. B. Wärmepumpe)
  • Alter und Art der bestehenden Heizung
  • Ob Sie Selbstnutzer oder Vermieter sind
  • Einkommen (für den Einkommens-Bonus)

Der Rechner zeigt Ihnen sofort:

  • Welche Förderbausteine Sie erhalten können
  • Wie hoch der maximale Zuschuss ist
  • Welche Unterlagen Sie benötigen

Tipp: Nutzen Sie den Förderrechner, um verschiedene Szenarien durchzuspielen und die optimale Förderung für Ihr Projekt zu ermitteln!

5. Beispielrechnungen: So viel Förderung ist möglich

Beispiel 1: Selbstnutzendes Einfamilienhaus

  • Förderfähige Kosten: 28.000 Euro
  • Basisförderung (30 %): 8.400 Euro
  • Effizienz-Bonus (5 %): 1.400 Euro
  • Klimageschwindigkeits-Bonus (20 %): 5.600 Euro
  • Einkommens-Bonus (30 %): 8.400 Euro
  • Gesamtförderung: 23.800 Euro (max. 70 % von 28.000 Euro)

Beispiel 2: Vermietetes Mehrfamilienhaus (4 Einheiten)

  • Förderfähige Kosten: 1 × 30.000 Euro + 3 × 15.000 Euro = 75.000 Euro
  • Maximaler Fördersatz (35 %): 26.250 Euro

6. Häufige Fragen zur Wärmepumpenförderung

Kann ich die Förderung mit anderen Programmen kombinieren?
Ja, aber die Gesamtförderung darf 60 % der förderfähigen Kosten nicht überschreiten.

Was ist, wenn ich mehrere Häuser besitze?
Die Förderung wird pro Gebäude und pro Wohneinheit berechnet.

Wie lange dauert die Auszahlung?
Nach Einbau und Einreichung aller Unterlagen erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb weniger Wochen.

7. Fazit: Wärmepumpenförderung 2026 lohnt sich!

Ob für selbstgenutzte oder vermietete Immobilien: Die staatliche Förderung macht den Umstieg auf eine Wärmepumpe besonders attraktiv. Mit dem Förderrechner für den Heizungstausch können Sie Ihre individuelle Förderung einfach und schnell berechnen. Nutzen Sie die großzügigen Zuschüsse, um Ihre Heizkosten zu senken, den Wert Ihrer Immobilie zu steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Jetzt Förderung berechnen und von attraktiven Zuschüssen profitieren!

Unterstützt werden verschiedene Gruppen, darunter private Eigentümer, selbstnutzende Haushalte, Vermieter, Eigentümergemeinschaften sowie Unternehmen. Dies gilt sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude. Wichtig ist, dass der Antrag auf Förderung unbedingt vor dem Start der Maßnahmen gestellt wird.

Die Förderung steht somit einer breiten Zielgruppe zur Verfügung und bietet finanzielle Unterstützung für diverse Bau- und Renovierungsprojekte. Es ist entscheidend, die Antragsstellung rechtzeitig zu planen, um die Fördermittel in Anspruch nehmen zu können.

Seit Januar 2024 ist die Antragstellung für den Heizungstausch, wie zum Beispiel auf eine Wärmepumpe, über die KfW (Programm 458) möglich. Dieses Programm bietet Haus- und Wohnungseigentümern die Chance, bis zu 70 % der förderfähigen Kosten erstattet zu bekommen. Die Förderung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  • 30 % Basisförderung, die für alle Antragsteller verfügbar ist.
  • Ein Klimageschwindigkeitsbonus von bis zu 20 %, der für besonders schnelle Umstellungen gewährt wird.
  • Ein Effizienzbonus von 5 %, der für besonders effiziente Systeme vergeben wird.
  • Ein zusätzlicher Einkommensbonus von bis zu 30 %, der abhängig vom Einkommen des Antragstellers ist.

Die maximale Förderung beträgt 21.000 € bei förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €.

Bevor Sie mit der Installation beginnen, ist es wichtig, einen Antrag bei der KfW im Rahmen des Programms 458 online zu stellen. Dies ist der erste Schritt, um die Förderung zu sichern.

Für die Antragstellung benötigen Sie einige wesentliche Unterlagen. Dazu gehören eine Heizlastberechnung, eine Gerätebestätigung durch eine zertifizierte Expertin oder einen zertifizierten Experten sowie die Beauftragung eines Fachbetriebs für die Installation.

Wenn alle erforderlichen Dokumente vollständig eingereicht werden, erfolgt die Bewilligung in der Regel automatisiert und innerhalb weniger Minuten.

Nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts müssen Sie die Durchführung einreichen, um die Förderbestätigung zu erhalten.

CO₂- und Heizkosten-Einsparungsrechner

Berechnen Sie Ihre jährliche Ersparnis beim Heizungstausch

Berechnungsergebnis

Energieverbrauch (geschätzt): kWh/Jahr

CO₂-Ausstoß alt: kg/Jahr

CO₂-Ausstoß neu: kg/Jahr

CO₂-Ersparnis: kg/Jahr ( Tonnen)

Heizkosten alt: €/Jahr

Heizkosten neu: €/Jahr

Kosten-Ersparnis: €/Jahr

Die Berechnung berücksichtigt nicht die Investitionskosten. Alle Werte sind ca.-Werte.
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Jonas Pischner - Energieberater
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